Vor einigen Tagen habe ich in diesem Blog bereits eine kleine Einführung in die Fairtrade-Städte Initiative gegeben. Nachdem bereits 8 deutsche Städte offziell Fairtrade-Städte geworden sind, arbeiten bereits einige andere Gemeinde und Städte an der Fairtradezertifizierung, darunter auch Wolfsburg. In dieser Serie möchte ich ein wenig aufzeigen, welche Wege die Stadt dabei geht, um auch in Wolfsburg Fairtrade besser zu unterstützen.
Wolfsburg hat aber bereits früh auf Fairtrade Produkte gesetzt. Bereits 2003 erstellte die Stadt zusammen mit dern Schülern eines Gymnasiums einen Einkaufsführer für fairgehandelte Lebensmittel und Blumen. Ende 2007 wurde der Einkaufsführer auch aktualisiert. Am 02.12 haben die Wolfsburger Politiker nun auch beschlossen, sich für den Titel der Fairtrade Stadt zu bewerben. Damit ist der erste Grundstein für die Fairtrade-Stadt Wolfsburg gelegt. Um nun aber offiziell als Fairtrade-Stadt anerkannt zu werden, müssen die 5 Kritieren erfüllt werden. So müssen in vielen Geschäften und Restaurants auch tatsächlich Fairtrade Produkte angeboten werden. Für die Wolfsburger Einzelhändler sollte dies kein Problem sein: Bereits jetzt bieten 49 Lebensmittelhändler, Blumenhändler und Supermärkte fairgehandelte Produkte an. Allerdings hakt es noch ein wenig bei der Gastronomie. Bisher ist die Anzahl von 12 Gastronomen, die Fairtrade auf Ihrer Speisekarte stehen haben, leider noch nicht erreicht. Das ist auch das erste Projekt, was die Stadt angehen möchte, nämlich weitere Wirte in der Stadt mit ins Boot holen und ihnen dabei die Vorteile von Fairtrade zu erläutern sowie zu beweisen, wie unkompliziert es ist, Menschen in anderen Ländern ein besseres Leben zu ermöglichen.
Demnächst mehr aus Wolfsburg….
Fairradar Serie (1) – Wolfsburgs Fairtrade Initiative
Dezember 20th, 2009 · Keine Kommentare
Tags: Fairtrade Allgemein
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